Leserbrief von Martin Christen (Die Mitte, Gemeinderat Dietikon) in der Limmattaler Zeitung vom 1. Juni 2026 zum Gestaltungsplan Post-/Zürcherstrasse.
Pragmatische Lösung für den Wohnungsmangel
Abstimmung vom 14. Juni 2026 über den Gestaltungsplan Post-/Zürcherstrasse in Dietikon
Der Gestaltungsplan Post-/Zürcherstrasse steht für eine sinnvolle Stadtentwicklung. Ein brachliegendes Areal wird belebt und zukunftsweisend bebaut. Eine wachsende Stadt wie Dietikon braucht neuen Wohnraum. Wohnungen, direkt beim öffentlichen Verkehr, entsprechen einem klaren Bedürfnis vieler Menschen: kurze Wege, gute Erreichbarkeit und urbanes Wohnen. Das Projekt schafft nicht nur Wohnraum, es stärkt auch die lokale Wirtschaft und steigert die Lebensqualität. Neue Bewohner bringen Leben ins Quartier, unterstützen das Gewerbe und verhindern, dass zentrale Flächen brachliegen.
Die Sotomo-Wohnraumstudie zeigt: Neue Wohnungen lösen eine Nachzugskette aus und entlasten damit den gesamten Wohnungsmarkt – auch für heutige Bewohnerinnen und Bewohner Dietikons. Dass Investoren in Dietikon bauen wollen, ist per se positiv zu werten, und wir sollten sie nicht durch kontraproduktive Auflagen davon abhalten. Das Projekt überzeugt auch ökologisch. Verdichtetes Bauen im Zentrum verhindert Zersiedelung und nutzt die Infrastruktur effizienter. Architektur, energieeffiziente Bauweise und Begrünungen erhöhen die Klimafreundlichkeit.
Die breite politische Unterstützung für den Gestaltungsplan zeigt, dass hier nicht eine ideologische, sondern pragmatische Lösung für bestehenden Wohnungsmangel gefunden wurde. Eine Entwicklung, die Wohnraum schafft, das Zentrum stärkt und die Stadt fit für die Zukunft macht. Darum: Ja zum Gestaltungsplan am 14. Juni.
Martin Christen, Gemeinderat Die Mitte, Dietikon
#wohnraumJa

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